Nach einigen Jahren...
... haben mich meine heiß geliebten Chelsea-Boots von Dr. Martens im Stich gelassen.
Ich hatte sie doch tatsächlich irgendwie kaputt gelaufen.
Ich brauche Ersatz...
Ich habe zwar viele Schuhe, vermisse meine Lieblings-Chelseas aber doch ziemlich.
Deshalb habe ich zuerst die Nürnberger Schuhgeschäfte nach ähnlichen Schuhen abgeklappert.
Die gleichen Schuhe sollten es aber nicht sein, weil ich doch etwas Abwechslung haben wollte.
Leider hab ich auf meiner Shopping-Tour kein passendes Paar gefunden und es gab nur einen guten Kaffee.
Kaum wieder daheim habe ich natürlich das Internet durchstöbert und nach einiger Zeit auch ein hübsches Paar Schuhe gefunden. Schwarze Chelseas von Bullboxer (und sie waren auch noch runtergesetzt). Da musste ich einfach zuschlagen.
Obwohl ich relativ kleine Füße habe und die Schuhe extra eine Nummer größer bestellt habe, waren sie mir doch viel zu klein.
Das kann ich einfach nicht verstehen. Da gibt es unzählige Größentabellen - für die EU für die USA et. und dann "fallen die Schuhe einfach kleiner aus".
Was ist das eigentlich? Autotüren, Fenster usw. usw. "fallen doch auch nicht kleiner aus".
Das ist einfach schlichtweg Pfusch!
Das hat mich schon geärgert. Aber das war nicht zu ändern - die schönen, schwarzen Bullboxer und ich mussten wieder getrennte Wege gehen.
Ersatz für den Ersatz...
Also wieder ab ins Internet - fleißig weitersuchen.
Nach einigen Tagen hatte ich dann ein neues Traumpaar gefunden. Ich wollte zwar eigentlich schwarze Chelseas, aber in meiner Größe gab es die nur noch in rot.
Also "Back to the roots" und ich habe die alten roten Chelseas durch neue rote Chelseas ersetzt.
Diesmal sind sie aber von Camel. Das Modell heißt Taiga 72. Ob sie nun aus oder für die Taiga sind weiß ich leider nicht, von 1972 scheinen sie auch nicht zu sein... Tadaa!
Hoffentlich passen die jetzt. Ich hab nochmal eine halbe Größe draufgelegt.
Ich kann ja schlecht Ersatz für den Ersatz des Ersatzes bestellen oder?
Jetzt muss ich aber aufhören - ich muss noch meine Nägel machen.
Bis bald.
Birgit
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Montag, 29. Februar 2016
Samstag, 8. Juni 2013
Rock im Park und Schuhe in der Tasche
Der Sommer ist da...
und endlich geht es mir gesundheitlich wieder etwas besser.
Da in den letzten Wochen aber wirklich nicht viel passiert ist (zum Glück war Nürnberg ja nicht vom Hochwasser betroffen) gab es auch wirklich wenig worüber sich zu schreiben gelohnt hätte.
"Blogging...
... ist eine Nostalgie, die vor über 10 Jahren mal modern war." So oder ähnlich stand es vor einigen Tagen auf der Nachrichtenseite einer großen deutschen Zeitung.
Das warf bei mir die Frage auf, ob Medien, die es immer noch nicht wirklich geschafft haben ihre Inhalte vollständig in einer einheitlichen, einfach lesbaren Form ins Netz zu stellen überhaupt in der Lage sind irgendwelche Trends im Netz zu beurteilen.
Es geht nicht immer nur um Trends, sondern vielmehr um wertige Inhalte. Twitter, Facebook, Blogs und Webseiten haben alle ihre Vor-, und Nachteile. Jeder Dienst oder jedes Medium erfüllt einen bestimmten Zweck und hat daher nach meiner Meinung auch seine Daseinsberechtigung.
Trends hinterher zu laufen mag für manche ein Hobby sein - ob es immer sinnvoll ist bleibt dahingestellt.
Da ich in meiner Entwicklung nur langsam vorangekommen bin (was mich sehr frustriert) habe ich meine Psyche mit dem Lesen einiger wirklich guter Blogs aufrecht gehalten.
Zwischen Highheels und Hightech von Corinna habe ich von Mitte Mai bis jetzt komplett gelesen und verfolge natürlich gespannt jeden Post.
Mein wahres Leben von Andrea lese ich schon länger und freue mich natürlich auch dort auf jeden neuen Post.
Inka geht Ihren Weg Inka ist ja nun eine viel fleißigere Bloggerin als ich es bin. Sie findet immer wieder interessante Themen und ihr Blog begleitet mich nun schon eine ganze Weile.
Sommer, Sonne, Kleidung - Hilfe! - Rettung: Schuhe
Jetzt wird es ja wirklich warm und das kann für eine Transfrau im ungeouteten (tolles Wort) Zustand wirklich ein Problem werden. Bisher lebte ich in eher unauffälliger Übergangskleidung dahin. Aber manchmal ist das doch etwas eintönig.
Außerdem will ich ja Erfahrungen im Alltag sammeln, und musste (ja musste ich wirklich...) mir neue Schuhe kaufen.
Sie sollten natürlich unauffällig sein, aber diesmal einen deutlichen Absatz haben.
Da hab ich mich für ein schwarzes Paar Hidden Wedges von Blowfish entschieden.
Die waren zwar nicht ganz billig, aber ich trage fast nur hochwertige Schuhe und der Absatz ist mit meinen Sally Bootcut-Jeans kaum zu sehen.
Keilabsätze mag ich einfach - ich weiß auch nicht warum.
Nach ein paar Tagen trudelten die Schuhe auch bei mir ein. Sie passten perfekt und ich machte meinen ersten Spaziergang mit Absatz in der Öffentlichkeit.
Außer, dass ich das Gefühl hatte Jeder (aber auch Jeder!) würde nur auf meine Füße gucken passierte eigentlich wenig.
Ich hab nur bemerkt, dass Bio-Frauen wahrscheinlich stärkere Waden als unser guter Arnold Schwarzenegger haben müssen, denn meine taten nach einer Stunde ziemlich weh und zitterten sogar noch eine halbe Stunde später, als ich die Schuhe schon lange wieder ausgezogen hatte.
Ich (bzw. meine Waden) brauchen also noch eine ganze Menge Übung, bis wir mit diesen Schuhen auf eine ausgedehnte Shopping-Tour gehen können.
Dieser kleine Ausflug hat allerdings nicht nur meine Waden, sondern auch mein Nervenkostüm ziemlich belastet. Da es mein absoluter Horror wäre vielleicht wie Charlys Tante auszusehen und ich mich dauernd beobachtet fühlte benötigte ich einen Schokoriegel um wieder einigermassen runter zu kommen. Schokoriegel sind eigentlich tabu.
Trans* aus Spaß?
In Kommentaren anderer Blogs habe ich einige (natürlich anonyme) Kommentare gelesen, dass wir ja nur zum Spaß und auf Staatskosten so ein wenig "Herumtransen".
Mal abgesehen von dem Niveau solcher Kommentare kann ich nur sagen, dass ich keinerlei Spaß dabei empfinde "ein wenig Herumzutransen" um damit andere Menschen zu Schockieren oder zu Belästigen.
Aber ich habe für mich vor einiger Zeit entdeckt, dass ich anders wohl nicht am Leben teilnehmen kann.
So, mein Kaffee ist leer und die Nürnberger Innenstadt wird immer noch von Horden von Festivalbesuchern aus der ganzen Welt gestürmt, die bald Rock im Park genießen wollen.
Es sieht so aus, als hätten sie dieses Jahr auch endlich mal richtig schönes Wetter.
Deshalb viel Spaß am Ring oder wo ihr gerade seid - ein schönes, sonniges Wochenende.
und endlich geht es mir gesundheitlich wieder etwas besser.
Da in den letzten Wochen aber wirklich nicht viel passiert ist (zum Glück war Nürnberg ja nicht vom Hochwasser betroffen) gab es auch wirklich wenig worüber sich zu schreiben gelohnt hätte.
"Blogging...
... ist eine Nostalgie, die vor über 10 Jahren mal modern war." So oder ähnlich stand es vor einigen Tagen auf der Nachrichtenseite einer großen deutschen Zeitung.
Das warf bei mir die Frage auf, ob Medien, die es immer noch nicht wirklich geschafft haben ihre Inhalte vollständig in einer einheitlichen, einfach lesbaren Form ins Netz zu stellen überhaupt in der Lage sind irgendwelche Trends im Netz zu beurteilen.
Es geht nicht immer nur um Trends, sondern vielmehr um wertige Inhalte. Twitter, Facebook, Blogs und Webseiten haben alle ihre Vor-, und Nachteile. Jeder Dienst oder jedes Medium erfüllt einen bestimmten Zweck und hat daher nach meiner Meinung auch seine Daseinsberechtigung.
Trends hinterher zu laufen mag für manche ein Hobby sein - ob es immer sinnvoll ist bleibt dahingestellt.
Da ich in meiner Entwicklung nur langsam vorangekommen bin (was mich sehr frustriert) habe ich meine Psyche mit dem Lesen einiger wirklich guter Blogs aufrecht gehalten.
Zwischen Highheels und Hightech von Corinna habe ich von Mitte Mai bis jetzt komplett gelesen und verfolge natürlich gespannt jeden Post.
Mein wahres Leben von Andrea lese ich schon länger und freue mich natürlich auch dort auf jeden neuen Post.
Inka geht Ihren Weg Inka ist ja nun eine viel fleißigere Bloggerin als ich es bin. Sie findet immer wieder interessante Themen und ihr Blog begleitet mich nun schon eine ganze Weile.
Sommer, Sonne, Kleidung - Hilfe! - Rettung: Schuhe
Jetzt wird es ja wirklich warm und das kann für eine Transfrau im ungeouteten (tolles Wort) Zustand wirklich ein Problem werden. Bisher lebte ich in eher unauffälliger Übergangskleidung dahin. Aber manchmal ist das doch etwas eintönig.
Außerdem will ich ja Erfahrungen im Alltag sammeln, und musste (ja musste ich wirklich...) mir neue Schuhe kaufen.
Sie sollten natürlich unauffällig sein, aber diesmal einen deutlichen Absatz haben.
Da hab ich mich für ein schwarzes Paar Hidden Wedges von Blowfish entschieden.
Die waren zwar nicht ganz billig, aber ich trage fast nur hochwertige Schuhe und der Absatz ist mit meinen Sally Bootcut-Jeans kaum zu sehen.
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| Meine neuen Blowfish-Wedges |
Keilabsätze mag ich einfach - ich weiß auch nicht warum.
Nach ein paar Tagen trudelten die Schuhe auch bei mir ein. Sie passten perfekt und ich machte meinen ersten Spaziergang mit Absatz in der Öffentlichkeit.
Außer, dass ich das Gefühl hatte Jeder (aber auch Jeder!) würde nur auf meine Füße gucken passierte eigentlich wenig.
Ich hab nur bemerkt, dass Bio-Frauen wahrscheinlich stärkere Waden als unser guter Arnold Schwarzenegger haben müssen, denn meine taten nach einer Stunde ziemlich weh und zitterten sogar noch eine halbe Stunde später, als ich die Schuhe schon lange wieder ausgezogen hatte.
Ich (bzw. meine Waden) brauchen also noch eine ganze Menge Übung, bis wir mit diesen Schuhen auf eine ausgedehnte Shopping-Tour gehen können.
Dieser kleine Ausflug hat allerdings nicht nur meine Waden, sondern auch mein Nervenkostüm ziemlich belastet. Da es mein absoluter Horror wäre vielleicht wie Charlys Tante auszusehen und ich mich dauernd beobachtet fühlte benötigte ich einen Schokoriegel um wieder einigermassen runter zu kommen. Schokoriegel sind eigentlich tabu.
Trans* aus Spaß?
In Kommentaren anderer Blogs habe ich einige (natürlich anonyme) Kommentare gelesen, dass wir ja nur zum Spaß und auf Staatskosten so ein wenig "Herumtransen".
Mal abgesehen von dem Niveau solcher Kommentare kann ich nur sagen, dass ich keinerlei Spaß dabei empfinde "ein wenig Herumzutransen" um damit andere Menschen zu Schockieren oder zu Belästigen.
Aber ich habe für mich vor einiger Zeit entdeckt, dass ich anders wohl nicht am Leben teilnehmen kann.
So, mein Kaffee ist leer und die Nürnberger Innenstadt wird immer noch von Horden von Festivalbesuchern aus der ganzen Welt gestürmt, die bald Rock im Park genießen wollen.
Es sieht so aus, als hätten sie dieses Jahr auch endlich mal richtig schönes Wetter.
Deshalb viel Spaß am Ring oder wo ihr gerade seid - ein schönes, sonniges Wochenende.
Samstag, 30. März 2013
Neue Schuhe und Haare die 413.
So langsam wird es eng...
...in meinem Schuhschrank. Aber jetzt wo ich mir endlich die Schuhe kaufen kann, die mir gefallen, muss der Schuhschrank eben einiges aushalten.
Nach einiger Suche hab ich mir ganz tolle Schuhe mit Keilabsatz im Internet bestellt und sie wurden sogar noch vor Ostern geliefert. Damit kann ich sie in den freien Tagen einlaufen.
Vom Dunkel ins Licht
Nachdem ich gestern Abend einen kleinen Spaziergang gemacht habe - es war schon dämmerig.
Bin ich heute erstmals bei hellem Tageslicht in den neuen Schuhen einkaufen gegangen.
Das ist wirklich ein total komisches Gefühl - ich hatte dachte ständig, dass alle nur auf meine Schuhe gucken. Vorn Vorne sind sie ja mit Bootcut-Jeans relativ unauffällig, aber von hinten, beim Treppensteigen oder Sitzen bestehen sie praktisch nur aus Absatz.
Die Krönung war natürlich das Postamt, weil alle Menschen der Warteschlange wegen der Sicherheitszone ausgiebig Zeit hatten, meine Absätze zu bewundern... Ups!
Es reicht noch nicht
Obwohl ich mich wirklich darüber gefreut habe, dass ich mich mal getraut habe. Kann von Passing wohl keine Rede sein. Da muss ich wirklich noch an mir arbeiten - und ohne Outing und Hormone hab ich wirklich kein gutes Gefühl, weil ich wahrscheinlich in dem Zwischenstadium mehr auffalle, als wenn ich gleich geschminkt mit Perücke und weniger dezent gehe.
Aua und gemischte Gefühle
Also haftet meinem kleinen Erfolg doch ein leichter Beigeschmack an.
Außerdem sind Absätze wirklich anstrengend, meine Füße, Waden und Knie brauchen doch tatsächlich schon nach zwei Stunden Erholung.
Deshalb hab ich für den Stadtbummel bei schönem Wetter meine Vagabonds aus dem Schrank geholt.
Weil Männerschuhe müssen ohne zwingenden Grund wirklich nicht mehr sein.
Haare die 413.
Es ist wirklich ein leidiges Thema. Dort wo ich sie möchte stehen oder hängen sie nur so rum und an anderen Körperstellen muss ich viel Geld und Zeit investieren, um sie endlich loszuwerden.
Neben diversen Koffein-Shampoos probiere ich jetzt mal eine zeitlich begrenzte Kur von Inneov.
Vielleicht hilft es ja - ich halte euch auf dem Laufenden.
...in meinem Schuhschrank. Aber jetzt wo ich mir endlich die Schuhe kaufen kann, die mir gefallen, muss der Schuhschrank eben einiges aushalten.
Nach einiger Suche hab ich mir ganz tolle Schuhe mit Keilabsatz im Internet bestellt und sie wurden sogar noch vor Ostern geliefert. Damit kann ich sie in den freien Tagen einlaufen.
Vom Dunkel ins Licht
Nachdem ich gestern Abend einen kleinen Spaziergang gemacht habe - es war schon dämmerig.
Bin ich heute erstmals bei hellem Tageslicht in den neuen Schuhen einkaufen gegangen.
Das ist wirklich ein total komisches Gefühl - ich hatte dachte ständig, dass alle nur auf meine Schuhe gucken. Vorn Vorne sind sie ja mit Bootcut-Jeans relativ unauffällig, aber von hinten, beim Treppensteigen oder Sitzen bestehen sie praktisch nur aus Absatz.
Die Krönung war natürlich das Postamt, weil alle Menschen der Warteschlange wegen der Sicherheitszone ausgiebig Zeit hatten, meine Absätze zu bewundern... Ups!
Es reicht noch nicht
Obwohl ich mich wirklich darüber gefreut habe, dass ich mich mal getraut habe. Kann von Passing wohl keine Rede sein. Da muss ich wirklich noch an mir arbeiten - und ohne Outing und Hormone hab ich wirklich kein gutes Gefühl, weil ich wahrscheinlich in dem Zwischenstadium mehr auffalle, als wenn ich gleich geschminkt mit Perücke und weniger dezent gehe.
Aua und gemischte Gefühle
Also haftet meinem kleinen Erfolg doch ein leichter Beigeschmack an.
Außerdem sind Absätze wirklich anstrengend, meine Füße, Waden und Knie brauchen doch tatsächlich schon nach zwei Stunden Erholung.
Deshalb hab ich für den Stadtbummel bei schönem Wetter meine Vagabonds aus dem Schrank geholt.
Weil Männerschuhe müssen ohne zwingenden Grund wirklich nicht mehr sein.
Haare die 413.
Es ist wirklich ein leidiges Thema. Dort wo ich sie möchte stehen oder hängen sie nur so rum und an anderen Körperstellen muss ich viel Geld und Zeit investieren, um sie endlich loszuwerden.
Neben diversen Koffein-Shampoos probiere ich jetzt mal eine zeitlich begrenzte Kur von Inneov.
Vielleicht hilft es ja - ich halte euch auf dem Laufenden.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Viele neue Eindrücke und Abdrücke
Der heutige Tag brachte gleich zwei absolute Nova mit sich (tolles Wort nicht?)
1. Ich habe den ersten Tag meines Lebens in Schuhen verbracht, die wirklich zu mir passen.
Obwohl sie auch einige Eindrücke an meinen Füßen hinterlassen haben, liebe ich meine Vagabond Chelsea Boots.
Da ich noch ganz am Anfang meiner Reise stehe, freut es mich auch, dass nicht jede(r) im Büro gleich merkt, welch tolle Schuhe sich das neue Mädel in der Belegschaft gekauft hat.
Anfangs ist alles halt fast noch unüberwindbar schwierig und ich war eh immer die Schüchterne und Zurückhaltende.
Einige Kolleginnen haben natürlich sofort erkannt, was ich da tolles anhab (Frauen sehen das eben).
2. Heute war ich zum ersten Mal bei einer Selbsthilfegruppe.
Obwohl ich schon einige nicht ganz einfache Dinge in meinem Leben gemacht habe, gehörte dieser Besuch zu einem der schwierigsten Dinge, die ich mir bis dahin vorstellen konnte.
Es ist ja nicht so, dass man da mal irgendwo ein paar Leute trifft, sich nett unterhält und danach wieder seiner Wege geht? es war für mich wohl wie das erste wirkliche Outing, vor anderen mir bis dahin fremden Menschen.
Tatsächlich war es ein bisschen von Beidem - ich habe offene, nette Menschen getroffen, wurde gut aufgenommen und ich fühlte mich gleich in die Gruppe integriert. Dafür allen meinen aufrichtigen Dank.
Es war ein seltsames, aber trotzdem sehr natürliches Gefühl, als ich mich wie alle anderen mit meinem Namen vorstellte. Als wäre es das Natürlichste der Welt.
Nach einem kurzen Vortrag folgte ein Gruppengespräch, bei dem ich sehr viele neue Eindrücke gewonnen habe.
Mir wurde bewusst, dass wir uns alle ähnlich, aber doch verschieden waren.
Das Transsexuelle zuerst einmal Menschen wie alle anderen sind mit all ihren Sorgen, Bedürfnissen, Nöten und Erlebnissen.
Das es Transsexuelle, Transgender, Transidente und alle möglichen Schattierungen dazwischen gibt, so dass es fast unmöglich ist, Menschen in eine dieser
SchubladenGruppen zu einzuordnen.
Den Kopf voll mit Eindrücken und Empfindungen machte ich mich auf den Heimweg - mit dem festen Entschluß wieder zu kommen.
So jetzt versuche ich mal das Ganze zu verarbeiten - und verabschiede mich für heute.
1. Ich habe den ersten Tag meines Lebens in Schuhen verbracht, die wirklich zu mir passen.
Obwohl sie auch einige Eindrücke an meinen Füßen hinterlassen haben, liebe ich meine Vagabond Chelsea Boots.
Da ich noch ganz am Anfang meiner Reise stehe, freut es mich auch, dass nicht jede(r) im Büro gleich merkt, welch tolle Schuhe sich das neue Mädel in der Belegschaft gekauft hat.
Anfangs ist alles halt fast noch unüberwindbar schwierig und ich war eh immer die Schüchterne und Zurückhaltende.
Einige Kolleginnen haben natürlich sofort erkannt, was ich da tolles anhab (Frauen sehen das eben).
2. Heute war ich zum ersten Mal bei einer Selbsthilfegruppe.
Obwohl ich schon einige nicht ganz einfache Dinge in meinem Leben gemacht habe, gehörte dieser Besuch zu einem der schwierigsten Dinge, die ich mir bis dahin vorstellen konnte.
Es ist ja nicht so, dass man da mal irgendwo ein paar Leute trifft, sich nett unterhält und danach wieder seiner Wege geht? es war für mich wohl wie das erste wirkliche Outing, vor anderen mir bis dahin fremden Menschen.
Tatsächlich war es ein bisschen von Beidem - ich habe offene, nette Menschen getroffen, wurde gut aufgenommen und ich fühlte mich gleich in die Gruppe integriert. Dafür allen meinen aufrichtigen Dank.
Es war ein seltsames, aber trotzdem sehr natürliches Gefühl, als ich mich wie alle anderen mit meinem Namen vorstellte. Als wäre es das Natürlichste der Welt.
Nach einem kurzen Vortrag folgte ein Gruppengespräch, bei dem ich sehr viele neue Eindrücke gewonnen habe.
Mir wurde bewusst, dass wir uns alle ähnlich, aber doch verschieden waren.
Das Transsexuelle zuerst einmal Menschen wie alle anderen sind mit all ihren Sorgen, Bedürfnissen, Nöten und Erlebnissen.
Das es Transsexuelle, Transgender, Transidente und alle möglichen Schattierungen dazwischen gibt, so dass es fast unmöglich ist, Menschen in eine dieser
Den Kopf voll mit Eindrücken und Empfindungen machte ich mich auf den Heimweg - mit dem festen Entschluß wieder zu kommen.
So jetzt versuche ich mal das Ganze zu verarbeiten - und verabschiede mich für heute.
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